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Unsere Schwerpunkte

Terre des Hommes Deutschland e. V. wurde 1967 in Stuttgart gegründet. Seither gibt es auch die Terre des Hommes-Gruppe Stuttgart. Wir haben uns in all diesen Jahren mit einer Vielzahl von kinderrechtsbezogenen Themen beschäftigt und diese in der Öffentlichkeit dargestellt. Aktuell veranstalten wir beispielsweise Aktionen gegen den Einsatz von Kindern als Soldaten, sowie für das Recht der Kinder auf gesunde Umwelt, auf Bildung und auf Spiel.

Wir entscheiden uns alle 1-2 Jahre für Projekte einer bestimmten Weltregion, die wir mit dem Erlös unserer Arbeit besonders unterstützen wollen. Ab Dezember 2025 fördert die Arbeitsgruppe Stuttgart mit ihren Aktionen ein Projekt auf den Philippinen, um Kinder und Jugendliche bei ihrem Einsatz für ihr Recht auf eine gesunde Umwelt zu unterstützen.

Wem gehören die Flüsse? - Ein Umweltprojekt auf den Philippinen

Auf Mindanao, der zweitgrößten Insel der Philippinen, sind Menschen und Flüsse seit Jahrtausenden untrennbar verbunden. Von fast 3000 Meter hohen Bergen fließen zahlreiche Wasserläufe zur Küste, in Richtung der Städte und Siedlungen. Doch seit Jahren tritt ein beunruhigender Wandel immer offener zutage: verschmutztes Wasser, zerstörte Natur am Flussbett, Flutgefahr. Den Schmutz liefert etwa die Kokosölindustrie, wenn sie Abfallstoffe unkontrolliert einleitet. Umweltzerstörung und Flutgefahr gehen vor allem auf das Konto der Bergbauindustrie, die lange unkontrolliert und ungehindert Sand und Kies an den Flussbetten abgrub.

Bis zur Flut vom Dezember 2022: Was als Starkregen begann, eskalierte unerwartet zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Strom- und Wasserleitungen, Brücken und Straßen wurden zerstört. Tausende Familien mussten ihre zerstörten Häuser aufgeben, 97 Menschen starben.

Starke Regenfälle sind die Menschen gewohnt. Aber Jahre des Raubbaus hatten die Flussufer destabilisiert. Und da man Flussläufe vielerorts auch noch begradigt hatte, strömten Schlammlawinen und Flutwasser oft ungebremst in bewohnte Gebiete.

Mädchen bei der Arbeit

Doch die Katastrophe wurde auch zu einem Weckruf. Allen voran gehen Jugendliche, die nicht dabei zusehen wollen, wie ihr Naturerbe zerstört wird. Eine Plattform finden sie bei der Terre des Hommes-Partnerorganisation »GITIB1« und deren Projekt »Kinder- und Jugendinitiative für das Kinderrecht auf eine gesunde Umwelt« (CYA ECR). Diese setzt auf Bildung und Aufklärung. Mehr als 1400 Kinder und Jugendliche bekommen das Wissen und die Mittel, um über die Folgen der Umweltzerstörung zu informieren. Darüber hinaus nehmen sie gemeinsam mit GITIB lokale Regierungen und Behörden in die Pflicht, Umweltgesetze nicht nur zu verabschieden, sondern auch durchzusetzen.

Neupflanzung von Mangroven

»Zu unseren Umweltaktionen gehören Info-Kampagnen und Aufräumaktionen, wir säubern Straßen und Flüsse, pflanzen Mangroven«, berichtet Rey, einer der Sprecher der CYA-Jugendbewegung. Die Flut erlebte er aus nächster Nähe, seine Familie wurde aus seinem Zuhause evakuiert. »Als Kind macht das natürlich Angst. Plötzlich fürchtest du dich, zur Schule zu gehen, weil es ja wieder passieren könnte.« Für Rey hat der Umweltschutz deshalb auch eine persönliche Seite. Die Flut habe viele Jugendliche besorgt über die Zukunft ihrer Heimat gemacht. »Aber bei CYA können wir für unsere Rechte eintreten. Das allein gibt uns Sicherheit. Und immer mehr Jugendliche schließen sich unseren Umweltaktionen an.«

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