Ort: Schlossplatz
Zum RedhandDay 2026 auf dem Schlossplatz
Nach jüngsten Veröffentlichungen wächst fast jedes 5. Kind weltweit in einem Konfliktgebiet auf. Das bedeutet für diese Kinder Hunger, keine oder unzureichende Gesundheits- und Grundversorgung, oft körperliche Gewalt, Vergewaltigungen und Lebensgefahr. Die Vereinten Nationen haben einen Höchststand bei Kinderrechtsverletzungen in Krisengebieten festgestellt und dokumentiert! Von 2023 auf 2024 nahm die Zahl um 25 Prozent zu. Für 2025 liegen die Zahlen noch nicht vor, aber man kann von keiner grundlegenden Verbesserung ausgehen. Weltweit werden geschätzt 250 000 Kinder als Kindersoldat*innen eingesetzt. Tendenz steigend! Bei Kindern von unter 15 Jahren ist das laut internationalem Strafgerichtshof ein Kriegsverbrechen. Die Rekrutierung von Kindern als Soldat*innen, die Entführung, Angriffe auf Schulen und Krankenhäuser, Verweigerung von humanitärem Zugang und sexuelle Gewalt werden vom UN-Sicherheitsrat in einer Resolution von 2004 als die schwerwiegendsten Verbrechen gegen Kinder in bewaffneten Konflikten eingestuft.
Darauf müssen Staaten wie die BRD beständig hinweisen: Die Missachtung von Kinderrechten muss strafrechtlich verfolgt werden. Darauf wollten wir aufmerksam machen und und die Stuttgarter Bundestagsabgeordneten mit einer Unterschriftenliste auffordern, dass sie sich nachdrücklich dafür einsetzen und auch die Arbeit der UN-Sonderbeauftragten für Kinder in bewaffneten Konflikten unterstützen.


