Ort: Landesregierung RLP
Aufnahme geflüchteter Kinder aus Moria [Update]
Über ein Drittel der Geflüchteten auf Moria sind Kinder und Jugendliche. Sie sind durch ihre Fluchterfahrungen und die unzumutbare Situation im Lager Kara Tepe traumatisiert. Ärzte ohne Grenzen berichtet, dass sich sehr viele selbst verletzen, Suizidversuche unternehmen oder vollständig apathisch sind.
Die tdh-AG Mainz hat deshalb Ministerpräsidentin Malu Dreyer, Jugend- und Integrationsministerin Anne Spiegel und Innenminister Roger Lewentz gebeten, sich dafür einzusetzen, dass Geflüchtete nicht länger unter menschenunwürdigen Bedingungen in den Lagern auf Moria leben müssen.
Schreiben an die Landesregierung Rheinland-Pfalz
Die tdh-AG Mainz unterstützt damit ausdrücklich die Forderung des Vereins Armut und Gesundheit, dass Rheinland-Pfalz so schnell wie möglich die ersten 100 Menschen aufnehmen sollte, die besonders schutzbedürftig sind – Kinder, Schwangere, behinderte, chronisch kranke und alte Menschen.
Geflüchtete aus Moria evakuieren
Am 31. März 2021 hat Integrationsministerin Anne Spiegel auf die Anfrage geantwortet. Sie teilt die Einschätzung, dass die Lage der Kinder unzumutbar ist und versichert, dass sie sich weiter für eine menschenwürdige Unterbringung einsetzen wird. Leider könne aber nur der Bund mehr Aufnahmen gewährleisten.
Antwort von Integrationsministerin Anne Spiegel



