Zu Besuch in einer Dortmunder Grundschule
Zu Beginn erfuhren die Kinder, dass terre des hommes sich schon sehr lange für die Kinderrechte einsetzt und vielen Kindern in verschiedenen Ländern der Welt hilft. Die Klasse tauschte sich über die UN-Kinderrechtskonvention aus. Die Bedeutung und Wichtigkeit der Kinderrechte konnten die Schülerinnen und Schüler zunächst an Hand der eigenen Lebenssituationen erfahren.
In einer weiteren Unterrichtseinheit lernten die Kinder in einer Geschichte das Mädchen Maria kennen. Maria lebt in einer Flüchtlingsunterkunft in Deutschland. Das Mädchen ist ängstlich und verschlossen. Maria möchte nicht mit anderen Kindern spielen. Doch zwei Kinder beobachten sie und machen sich Gedanken, warum Maria so traurig und abwesend ist, was sie wohl erlebt haben könnte. Sie sind sicher, dass es etwas Schlimmes sein muss. Vielleicht etwas vom Krieg. Darüber haben die beiden im Fernsehen schlimme Bilder gesehen. Auf jeden Fall möchten sie Maria helfen und Kontakt zur ihr aufnehmen.
Über die Geschichte konnte der Schulklasse ein Zugang zur Situation von Kindern auf der Flucht ermöglicht werden. In weiteren Aufgaben wurde das Thema vertieft. Die Kinder versetzten sich gedanklich in die Situation, selbst in der Fremde zu sein ohne Familie, Freunde und ihr Zuhause. Sie schrieben einen fiktiven Brief an eine vertraute Person in ihrer Heimat und teilten mit, wie sie sich fühlen und was sie vermissen. Alternativ konnten sie auch ein Bild dazu malen.
Nachfolgend bemalten die Schülerinnen und Schüler in Kleingruppen große Kartons. In ihren Bildern und Szenen brachten sie zum Ausdruck, wie man Flüchtlingskindern helfen kann und was ALLE Kinder zum Leben brauchen.
Die fertig gestellten Kartons sollen in einer terre des hommes - Aktion zu einer Kunstwand aufgebaut und auch erweitert werden.
Das fast einwöchige Projekt hat allen Beteiligten viel Freude gemacht.


