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Mitmachen bei terre des hommes - Mädchen hält Schild hoch

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Anne Versaevel-Keller

Telefon: 02293 / 815025
E-Mail: oberberg@remove-this.tdh-ag.de

Unsere Aktions-Highlights

Mahnwache für Kinder in Flüchtlingslagern - Ein Zelt als Symbol

Die Temperatur am Samstagmorgen den 09. Januar in der Innenstadt von Gummersbach entsprach mit Sicherheit den Temperaturen in den Flüchtlingslagern Kara Tepe auf Lesbos oder Lipa in Bosnien.

Terre des hommes Oberberg, mit Unterstützung von „Oberberg ist bunt“, wollte mit einer Mahnwache auf die Situation der Flüchtlinge in diesen Lagern aufmerksam machen. Kinder müssen dort, ohne jegliche hygienischen oder medizinischen Versorgungen in den eisigen Temperaturen in Zelten ausharren. Dieses Ausharren ist nicht auf wenige Stunden beschränkt, sondern bedeutet für diese Kinder im Moment ihr ganzes Leben.

Dass die europäische Volksgemeinschaft im 21. Jahrhundert Menschen auf europäischem Boden so vegetieren lässt, ist nach Ansicht der Gruppe eine „Schande für uns alle“. Besonders will die Gruppe auf die minderjährigen Flüchtlinge aufmerksam machen.

Kinder, die sich am wenigsten wehren können, werden dort im Stich gelassen. Die Mahnwache sollte uns alle daran erinnern, dass wir gemeinsam eine moralische Verpflichtung haben, allen Kindern dieser Welt ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen.

Trotz der Kälte und trotz des Lockdowns hielten viele Passanten an und informieren sich über die Verhältnisse in den Flüchtlingslagern. Das Interesse war teilweise sogar so groß, dass die Bediensteten des Ordnungsamtes der Stadt Gummersbach Passanten, die an der Mahnwache stehenblieben, aufgrund der Coronabeschränkungen baten weiterzugehen. Sonst wäre die Ansammlung zu groß geworden. Hierfür hatten alle Verständnis.

Vielfalt als Chance – Ein beeindruckender musikalisch-literarischer Abend im Rathaus

 

Anlässlich der Internationalen Wochen gegen Rassismus hatte die Arbeitsgruppe terre des hommes Nümbrecht zu einem literarisch-musikalischen Abend in den Ratssaal eingeladen. Die unterschiedlichen Beiträge der Gäste aus verschiedenen Ländern hatten alle ein Ziel, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und Vorurteile abzubauen.

Michael Höhn berichtete aus seiner Zeit als Vikar und Berufsschulpfarrer über die Vorurteile gegenüber den Gastarbeitern und ihren Familien, die durch persönliche Begegnungen überwunden wurden. Monika Höhn erinnerte daran , dass gerade in Nümbrecht vor Jahren schon viele Menschen eine neue Heimat gefunden haben. Sie konnten sich damals auf die Mitmenschlichkeit und Hilfsbereitschaft vieler Nümbrechter verlassen, trafen aber auch auf Fremdenfeindlichkeit, Missgunst und Neid. Dabei ist es doch schwer vorstellbar, dass wie heute wieder Menschen ohne Not ihre Heimat verlassen um in einem fremden Land wieder völlig neu anzufangen.

Brahim, Jaouad und Felix sind schon seit langem befreundet und haben sich mit der Gründung der Band Kenitra den Wunsch erfüllt, gemeinsam musikalisch für humanitäre Werte einzutreten. Ihr Oriental Pop mit Songtexten auf arabisch, deutsch, französisch und englisch begeisterte die Zuhörer und sorgte für emotionale Momente.

Die farbenfrohen Bilder von Hashem Alshater, früher Dozent für Kunst an der Universität Damaskus, gaben der Veranstaltung ebenfalls einen hoffnungsvollen Rahmen. So waren die Beiträge und Gespräche an diesem Abend getragen von der Zuversicht, dass immer mehr Menschen gemeinsam eintreten ein für ein weltoffenes, menschliches und vielfältiges Deutschland und Europa der Menschenwürde.

Stellvertretender Bürgermeister Dittich dankte am Schluss der Veranstaltung allen Beteiligten für den eindrucksvollen Abend in Nümbrecht.

Integration zwischen Chance und Herausforderung - aus einem Bericht von Oberberg-Aktuell

Integration ist seit fast drei Jahren eines der dominanten Inhalte des öffentlichen Diskurses und wird in einer sich stetig pluralisierenden Gesellschaft kontrovers erörtert.

Unter welchen Umständen Integration gelingen kann, wo die Herausforderungen liegen und wie sich die Situation in Nümbrecht darstellt, dafür interessierten sich am Freitagabend derart viele Besucher, dass der Ratssaal bis auf den letzten Platz ausgefüllt war.
"Wir möchten die Chancen benennen, aber die Schwierigkeiten nicht aussparen," unterstrich Anne Versaevel-Keller von "terre des hommes“, dass weder tumbe Stammtischparolen, noch rosarote Multikulti-Utopien einer differenzierten Betrachtung der komplexen Thematik gerecht würden.
Als Moderator führte der gebürtige Gaderother Pfarrer, Spitzensportler und Kabarettist Rainer Schmidt mit versierter Sachkunde und augenzwinkerndem Esprit durch den Abend.
So tauschten auf dem Podium Diyar Agu, Student mit kurdischen Wurzeln und Linken-Bundestagskandidat 2017, Aiyleen Dardan, interkulturelle Trainerin und Autorin, Kirsten Wallbaum, didaktische Leiterin an der Gesamtschule Waldbröl, und der Nümbrechter Bürgermeister Hilko Redenius ihre Sichtweisen zur Integration aus.

(Quelle: Oberberg aktuell 28.04.2018)

 

Den vollständigen Artikel finden Sie unter:

Oberberg Aktuell - Integration zwischen Chance und Herausforderung

 

 

Niemand muss allein im Regen stehen!

Dies war zwar nicht das Motto der bundesweiten Aktion, könnte aber am Samstag den 18. Juni 2016, in der Gummersbacher Innenstadt als Symbol gelten. Die Organisationen "Oberberg ist bunt" und "terre des hommes" hatten zur Bildung einer Menschenkette unter dem Motto "Hand in Hand gegen Rassismus" ausgerufen.

Pünktlich zu Beginn der Aktion machte der Himmel den über zweihundert Teilnehmenern klar, dass zwar Sommer ist, aber dass sie halt Bunte Oberberger sind. es fing an zu regnen... Nach kurzem Zögern fingen die Teilnehmer dann aber doch an, die Kette zu bilden, die schließlich von der Kampstraße bis zum Kino reichte. Damit war eines klar: "Wir Oberberger lassen niemanden alleine im Regen stehen!", so die Organisatoren der Veranstaltung. Unter den zahlreichen Teilnehmern waren auch die Bürgermeister von Gummersbach und Marienheide, Helmenstein und Meisenberg. Die Vertreter von "terre des hommes", "Oberberg ist bunt" und der Gummersbacher Bürgermeister Helmenstein machten mit deutliche Worten in ihren Reden zum Abschluß der Veranstaltung klar: Unsere Gesellschaft ist bunt: ob alt. ob jung, gläubig, ohne Konfession, alteingesessen oder gerade erst nach Deutschland gekommen . Alle gehören dazu. Gerade in Zeiten, in denen es populistische Tendenzen gibt, diese Vielfalt zu leugnen und Menschen wegen ihrer "Andersartigkeit" auszugrenzen, muss man für eine Gesellschaft ohne Rassismus, für Menschenrechte und Vielfalt eintreten. Eine Demokratie muss sich jederzeit an ihrer Toleranz und der Akzeptanz gegenüber Minderheiten messen lassen. Dafür stehen Oberberger! Nich nur am Samstag im oberbergischen Regen!

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