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16.12.2017

Fulminantes Weltmusik-Konzert in der Jahnhalle anlässlich "50 Jahre terre des hommes"

Der multikulturelle Hörgenuss in der Jahnhalle suchte seinesgleichen. Rund 500 Besucher wollten das Konzert hören und sehen, zeigten sich restlos begeistert von der Unterschiedlichkeit an Harmonien und Rhythmen. Gefeiert wurden "50 Jahre terre des hommes". Künstler aus der Mongolei, China, Irak, Ghana und Deutschland gaben ihr Bestes für den rauschenden Erfolg.

Eine ganze Reihe an international, national und regional bekannten Stars hatte der Drummer Peter Götzmann dafür auf der Bühne versammelt. Mit dem Erlös beabsichtigt die Arbeitsgruppe, 150 Straßenmädchen in der Stadt Davao auf der philippinischen Insel Mindanao eine Zukunft zu geben. Mit rund 8000 bis 9000 Euro Erlös rechnet Heinz Wolf von Terre des Hommes Murgtal/Mittelbaden. Unterstützung leisteten der deutsch-türkische Elternverein, der für das leibliche Wohl der Gäste sorgte, so wie das Kulturamt und der Kulturring Gaggenau. 7 000 Euro stellten Sponsoren bereit.

Die Aktionen für „Terre des Hommes" sind etwas sehr Wertvolles, sagte Christof Florus, der Gaggenauer Oberbürgermeister. Er erinnerte daran, dass unter anderem der Christmas-Rock aus den Aktivitäten der Organisation hervorgegangen ist.

Fernöstliche Rhythmik, arabische und afrikanische Klänge, elegant gespielter Jazz und eine umwerfende Mischung aus Obertongesang und rauchigem Soul kennzeichneten das abendfüllende Programm.

Mit dem Jazzstandard „Take Five", das Saxofon spielte ein bestens aufgelegter Peter Lehel, groovte sich die Allstar-Band mit Götzmann (Drums), Katha Gross (Bass), Rainer Granzin (Keyboard) und Michael Rüber (Gitarre) ein. Für alle Jazzfans im Saal ein Genuss.

Die Improvisationsmöglichkeiten des Jazz eignen sich bestens für eine Einbindung anderer Musikwelten. Nicht wenige Mal lehrten die Protagonisten des Abends die Zuhörer das Staunen, unter anderem dann, wenn Aziz Kuyateh aus Gambia entweder mit seinen Trommeln oder mit der Kora, ein Instrument, das wie eine Harfe gespielt wird, Geschichten erzählte und die Harmonien anreicherte. Das Gleiche galt aber auch, wenn die Bandmusiker sich in die jeweiligen Darbietungen einklinkten. Auf diese Weise entstanden ganz neue eigene, kraftvolle Klangwelten. Die nur noch getoppt werden konnten, wenn der eindrucksvolle Ober- und Untertongesang eines Enkhjargal Dandarvaanchig aus der Mongolei auf die markante Soul-Stimme von Mario Götz traf.

Die Besucher bekamen viel zu hören, auch ungewohnte Klangbilder, entnommen der Musik der Mongolei, dargeboten von Dandarvaanchig auf der Pferdekopfgeige. In die chinesischen Musikwelten führte Cheng Hongyu das Publikum ein. Schon als Kind lernte sie das siebensaitige Instrument Guqin (chinesische Zither) spielen, das ein hohes Klangspektrum auszeichnet. Ihr Spiel und die einfühlsame Begleitung durch Keyboarder Granzin und die Mischung europäischer und chinesischer Harmonien sorgten für kräftigen Applaus nach traumverlorenen Schlussakkorden.

Dass sich unterschiedliche Rhythmik zu einem Ganzen formen lässt, bewiesen die Musiker mehr als einmal. Auch der im Irak geborene Ali Jabor nahm sich mit der Oud, einer Kurzhalslaute, dabei nicht aus. Er entlockte seinem Instrument zarte flötenartige, ziehende oder klagende Laute.

Badisches Tagblatt vom 16.12.2017 (Veronika Gareus-Kugel)

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