Ort: Heidelberger Bahnstadt
Ausbeuterische Kinderarbeit? Ohne uns!
Denn Kaffee, Bananen, Schokolade, Handys oder Blumen – viele Produkte in unseren Supermärkten aus fernen Ländern werden nicht fair produziert. Häufig erhalten die Menschen, die diese Waren herstellen, nur zwei oder drei Euro am Tag. Das reicht in Ländern wie Indien, Bangladesch oder Mosambik selten aus, um eine Familie zu ernähren. Kinder müssen deshalb oft früh zum Familieneinkommen beitragen.
Die internationale Gemeinschaft hatte sich mit den UN-Nachhaltigkeitszielen vorgenommen, Kinderarbeit bis 2025 weltweit zu beenden. Diese Frist ist nun abgelaufen und Kinderarbeit ist noch lange nicht überwunden: Weltweit müssen noch immer 138 Millionen Kinder arbeiten. 54 Millionen Kinder müssen dabei besonders gefährliche und ausbeuterische Arbeit verrichten.
Terre des Hommes hilft Kindern der Ausbeutung zu entkommen, eine Schule zu besuchen und eine Berufsausbildung zu machen. Gemeinsam mit Kindern und unseren Partnerorganisationen streiten wir dafür, ausbeuterische Kinderarbeit zu beenden: Regierungen müssen in gute Bildung für Kinder aus armen Familien investieren, die gesetzlichen Mindestlöhne für Erwachsene erhöhen und Arbeitgeber in Risikobranchen kontrollieren.


