Ort: Ganderkesee, regioVHS
Kolumbien - der weite Weg zu einer Kultur des Friedens
Als die Gruppe von Terre des Hommes-Mitgliedern im letzten Februar nach Kolumbien reiste, traf sie auf einen gewissen Optimismus bei den Projektpartnern, dass die lange Auseinandersetzung zwischen Staat, Paramilitärs und Rebellengruppen endlich enden würde. Dafür hatten sich die Partnerorganisationen jahrelang eingesetzt und - neben der Teilnahme an den Friedensverhandlungen - Kinder und Jugendliche in gewaltfreier Konfliktlösung geschult, ihr Selbstbewusstsein gestärkt und ihnen Perspektiven eröffnet. Leider hat sich aber diese Hoffnung unbemerkt von der deutschen Öffentlichkeit gerade in den letzten Monaten zerschlagen. Alle, die an einem friedlichen Kolumbien arbeiten, brauchen immer noch einen sehr langen Atem!
Kerstin hat ausführlich von Land und Leuten, ihrer Reise und der Arbeit der Projektpartner*innen vor Ort berichtet. Dabei hatte sie die passende Musik und einige Videos im Gepäck.Großes Interesse fanden auch die kleinen Souvenirs, die Kerstin von ihrer Reise mitgebracht hatte wie z.B. die "Manos Rojas", die roten Hände gegen die Rekrutierung von Kindern als Soldaten, die in Kolumbien eine sehr wichtige Rolle spielen.
Erfreulicherweise saßen nicht nur die "üblichen Verdächtigen" im großen Saal der Volkshochuschule, sondern auch ein paar neue Gesichter. Sie waren genauso begeistert wie wir, und so fanden sich am Ende beachtliche 120 € im Spendentopf.



