Ort: Französische Friedrichstadtkirche
Vorstellung und Diskussion Bericht "Warum Kinder aus Afghanistan fliehen"
Mit der erneuten Machtübernahme der Taliban im Jahr 2021 hat sich die Situation in Afghanistan auch für Kinder und Jugendliche dramatisch verschärft. Gleichzeitig steht Afghanistan in Deutschland derzeit vor allem in Debatten um eine restriktive Migrationspolitik im Fokus: humanitäre Aufnahmen aus Afghanistan werden weitgehend beendet, Abschiebeflüge als politische Erfolge inszeniert, Schutzquoten für Asylsuchende aus Afghanistan sanken zuletzt drastisch. Diese Maßnahmen stehen in Widerspruch zu dem, was Kinder und Jugendliche aus Afghanistan erleben und berichten.
Im Anschluss an eine Kurzvorstellung des Berichts folgte eine Podiumsdiskussion „Warum Kinder aus Afghanistan fliehen: Realitäten vor Ort und Debatten in Berlin“ mit:
• Parwana Amiri (Aktivistin und Schriftstellerin)
• Vincent op ‘t Roodt (Mitautor des Berichts)
• Trina Mansoor (Schriftstellerin und Mitarbeiterin eines psychosozialen Zentrums)
• Schahina Gambir (MdB, angefragt)
• Annette Fölster (Rechtsanwältin, angefragt)
Beim anschließenden Empfang mit afghanischen Köstlichkeiten gab es Gelegenheit zum Austausch und Vernetzung. Begleitet wurde der Abend durch eine Ausstellung von Malereien afghanischer Künstlerinnen, die Teil der Wanderausstellung Hope in Darkness sind.


