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25.03.2017

Ort: Stadtbibliothek Radolfzell

Konzert mit Liedermacher Gerd Schinkel

"Zuflucht" - willkommende Lieder zur Migration nach und in Europa.

Grußworte von Monika Laule, Schirmherrin der terre des hommes-Gruppe Radolfzell.

Mit seinem Programm "Zuflucht" mit dem Untertitel "willkommende Lieder" reagiert Gerd Schinkel auf die politische Entwicklung in Europa, speziell in Deutschland. Es geht in diesem Programm mit Liedern um die verstärkte Migration von Menschen aus Kriegs- und Krisengebieten, die bei ihrer Flucht vor Tod, Leid, Elend, Folter und Hunger ihr Leben riskieren, nur um weit entfernt von ihrer Heimat ein Ziel zu erreichen, an das sie ihre Hoffnungen knüpfen.

Das Programm ist kein unterhaltsames Konzertprogramm, sondern eher "harter Tobak". Es umfasst etwa zwei Dutzend Lieder, die eine breite Palette von Themen aufgreifen, die alle auf eine spezielle Weise mit Flucht und Vertreibung, mit Migration und ihren Ursachen und Umständen zu tun haben. Das Liederprogramm "Zuflucht" versucht, zu Flucht, Vertreibung, Ankunft und Empfang, Willkommenskultur und kriminellen Auswüchsen der offenen Ablehnung dieser schutzsuchenden Menschen Aspekte aufzugreifen, die in der kontroversen Diskussion über die Migration und ihre Folgen eine wichtige Rollen spielen.

Der Weg der Menschen, die ihre Heimat verlassen, ist riskant, beschwerlich und nicht zuletzt teuer, weil verbrecherische Schlepper an der Not dieser Menschen verdienen wollen. Der Weg ist gefährlich: Die Fluchtboote, mit denen sie das Mittelmeer überqueren, sind häufig nicht seetüchtig. In den Ländern, die sie auf ihrem Weg durchqueren, sind sie nicht willkommen. Die große Anzahl der Menschen, die unterwegs sind, um ein besseres Leben zu finden, erschreckt viele derjenigen, die in den Ländern leben, die zu durchqueren sind - und auch dort, wo die Migranten hin möchten, gibt es neben denjenigen, die sie mit offen Armen empfangen, auch viel zu viele Leute, die den Migranten nicht nur unfreundlich und ablehnend, sondern sogar offen feindselig und aggressiv begegnen.

Was Gerd Schinkel in seinem Beruf als politischer Hörfunkjournalist jahrzehntelang gemacht hat, nämlich das Zeitgeschehen kritisch zu registrieren und zu bewerten, verbindet er nun mit dem, was er genauso lange leidenschaftlich freiberuflich gemacht hat, nämlich dem Schreiben und Singen aktueller Lieder, um so Denkanstöße zu geben und zur Meinungsbildung beizutragen, aber auch in der Hoffnung, einen Beitrag dazu zu leisten, dass die Menschlichkeit ihren Stellenwert behält.

(Links zu einer Kostprobe des Programms auf Gerd Schinkels Youtube-Kanal)

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